Referenten

Referenten

Prof. Dr. Antje Boldt

Zum Vortrag:

Anerkannte Regeln der Technik – wer legt sie fest? Welche Rolle hat der Sachverständige?
Der gerichtlich bestellte Sachverständige sieht sich häufig im Rahmen eines Beweisbeschlusses mit der sehr allgemeinen Frage konfrontiert, ob die allgemein anerkannten Regeln der Technik eingehalten sind. Bei der Präzisierung dieses Begriffes spielen jedoch nicht nur tatsächliche sondern vor allem auch rechtliche Fragen eine Rolle, deren Beantwortung häufig durch das Gericht dem Gutachter überlassen werden soll. Wichtig ist es daher sowohl die Grundlagen als auch die Schnittstellen zwischen Rechts- und Tatsachenfragen zu klären, wozu der Vortrag einen Beitrag leisten soll.

Zur Person:

Prof. Dr. Antje Boldt ist Fachanwältin für Vergaberecht sowie für Bau- und Architektenrecht in der Sozietät ARNECKE SIBETH DABELSTEIN in Frankfurt und berät ebenso öffentliche wie auch private Bauherren und Bauunternehmen. Besonderer Schwerpunkt ihrer Tätigkeit ist dabei die projektvorbereitende und -begleitende Beratung, insbesondere der öffentlichen Hand bei Projekten aus dem Bereich der Gesundheitsversorgung, beispielsweise im Krankenhausbau.
Frau Boldt vertritt Mandanten in gerichtlichen und schiedsgerichtlichen Verfahren.
Sie ist Professorin für Wirtschaftsrecht an der Hochschule Fresenius in Wiesbaden, Schlichterin bei der Architektenkammer Hessen, Schiedsrichterin nach der Schiedsgerichtsordnung für Baustreitigkeiten (SGOBau) und nach der Schiedsgerichtsordnung der Deutschen Institution für Schiedsgerichtsbarkeit (DIS) und Adjudikatorin.
Frau Boldt engagiert sich als Vorstandsmitglied des Deutschen Baugerichtstages e.V. sowie als Mitglied des Organisationsteams des Kompetenzzentrums für Integrierte Projektabwicklung.

Profilbild Thomas Fenner

Thomas Fenner


Zum Vortrag:

In der Praxis treten immer wieder bestimmte Probleme zwischen Gericht, Sachverständigen und Verfahrensbeteiligten bei der Bearbeitung der gerichtlichen Beweisbeschlüsse auf.
Im Rahmen des Vortrages soll versucht werden, diese häufiger auftretenden Probleme zu identifizieren und Lösungsansätze aufzuzeigen.
Ein Schwerpunkt wird hierbei auf der Kommunikation zwischen Gericht und Sachverständigen liegen.

Zur Person:

Thomas Fenner ist seit 2005 Richter am Landgericht Schweinfurt und seit 2018 Vorsitzender der für Bausachen zuständigen Zivilkammer am Landgericht Schweinfurt.

Elisabeth Jackisch

Zum Vortrag:

Der Vortrag führt in das Rechercheangebot von DSDirekt ein, der Datenbank zum DS. In dieser Datenbank kann der Anwender sowohl Aufsätze wie auch Rechtsprechung recherchieren. Vorgestelltwird die Suche nach Autoren, Fundstellen und Schlagworten sowie die Entscheidungsrecherche.

Zur Person:

Rechtsanwältin Elisabeth Jackisch, M.A., Frankfurt a.M., ist seit 2004 Redakteurin der Zeitschrift „Der Sachverständige“ (DS), das offizielle Organ des BVS im Verlag C.H.BECK oHG. Sie ist Redaktionsmitglied von NZBau und NJW.

Jens Kestler

Zum Vortrag:

In meinem Vortrag stelle ich Ihnen kleine Tricks vor, die Ihnen das Leben mit MS Word erleichtern und wie Sie in Ihren Word-Dokumenten mit Hinblick auf die digitale Akte alle Voraussetzungen erfüllen.

Zur Person:

Jens Kestler von digitalfotokurs.de ist seit über 30 Jahren in der Fotobranche tätig und seit 2002 selbstständiger Dozent für die digitale Fotografie. Er unterrichtet in Deutschland, Österreich und in der Schweiz für Verbände, Handwerkskammern und institutionelle Fortbildungshäuser für Sachverständige. Er ist tätig als freier Dozent für das Photomedienforum Kiel, für Firmen aus der Fotobranche und als Autor von unterschiedlichen Fachbeiträgen. Außerdem ist er Prüfungsvorsitzender der IHK Würzburg für den Fotobereich. Sein Spezialgebiet ist die fotografische Dokumentation und alles was damit zusammenhängt.

Volker Schweizer

Zum Vortrag:

„Bauschäden sind Informationsschäden“. Diese These von Prof. Günter Zimmermann beschreibt eine der wichtigsten Herausforderungen des Bauens im Bestand, denn bei Sanierungen von Bauwerken kann jeder Fall ein Präzedenzfall sein, der einen fachlichen Diskurs und die Suche nach individuellen Lösungen erfordert. Voraussetzung dafür ist eine ausreichende Informationsbasis. Deshalb ist Fachwissen einer der entscheidenden Produktionsfaktoren auch beim Bauen. Der Vortrag geht der Frage nach, woher und wie wir im Internet-Zeitalter unser Wissen beziehen können, welche relevanten Informationen es zum Thema Sanierung und Erhaltung von Bauwerken gibt und wie diese in der Praxis möglichst effizient zu beschaffen sind..

Zur Person:

Dipl.-Ing., Dipl.-Wipäd. Volker Schweizer, geboren 1973 in Offenburg. Studium des Bauingenieurwesens an der Universität Karlsruhe (TH). 2000 bis 2010 Referent mit dem Schwerpunkt ‚Bauschäden – Denkmalpflege’ beim Fraunhofer-Informationszentrum Raum und Bau IRB in Stuttgart. Seit 2010 leitet er die Arbeitsgruppe „Medieninhalte Planen und Bauen“ und ist Verlagsleiter des Fraunhofer IRB Verlags . An der Wissenschaftlichen Hochschule Lahr WHL studierte er in einem postgraduierten Studiengang Wirtschaftspädagogik und beschäftigt sich seit Jahren mit den Themen Wissens- und Informationsmanagement sowie mit der Transformation der Medien..

Willi Schmidbauer

Zur Person:

Willi Schmidbauer hat nach dem Abitur mehrjährige Tätigkeiten unter anderem im eigenen Versicherungsbüro sowie bei einer Messe- und Ausstellungsfirma ausgeübt. 1985 begann er als Quereinsteiger seine Tätigkeit im Sachverständigenbüro Ingenieur Th. Gertner in München. Von 1988-1998 arbeitete er im gemeinsamen Büro Dr. Gertner – Schmidbauer und führte diese Arbeit anschließend im Sachverständigenbüro Schmidbauer GmbH fort. Er ist öffentlich bestellter Sachverständiger für die Bewertung von Hausrat und arbeitet auch als Sachverständiger für Schäden an Gebäuden. Seit 2009 gehört er dem Präsidium des BVS Bundesverband öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger an und leitet den Verband seit 2013 als Präsident.

Norbert Vogel

Zum Vortrag:

  • Büroausstattung mit Soft- und Hardware, was könnte sinnvoll sein
  • Dokumente in der Cloud, VPN und verwandte Fremdworte
  • Mobiles Arbeiten, weltweiter Zugriff auf das eigene Büro?
  • Was ist noch sicher? Dokumentenbearbeitung und Datensicherung in Zeiten von Emotet?
  • Elektronisch Akte – Wurden die Sachverständigen vergessen?
  • Elektronische Signatur – die Bundesdruckerei und die IHk-Signatur Karte
  • Büroausstattung mit Soft- und Hardware, was könnte sinnvoll sein
  • Dokumente in der Cloud, VPN und verwandte Fremdworte
  • Mobiles Arbeiten, weltweiter Zugriff auf das eigene Büro?
  • Was ist noch sicher? Dokumentenbearbeitung und Datensicherung in Zeiten von Emotet?
  • Elektronisch Akte – Wurden die Sachverständigen vergessen?
  • Elektronische Signatur – die Bundesdruckerei und die IHk-Signatur Karte

Zur Person:

  • Jahrgang 1958
  • Studium an der TU-Berlin mit Abschluss Diplom-Informatiker
  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter mit Lehraufgaben TU Berlin
  • Gründer und Geschäftsführer der Art Software Design GmbH (Projektmanagement, Entwicklung von Anwendersoftware, Schulungen, Anwendung, Schulungen Softwareentwicklung)
  • Referent bei der IHK Berlin
  • Senior Consultant und Bereichsleiter in mittelständischen Berliner IT Unternehmen
  • Berufssachverständiger (seit 2004)

Frank Walter

Zum Vortrag:

Sachverständige einerseits und Richter andererseits sind unterschiedlich beruflich sozialisiert und vorgebildet. Aus dieser Grundausgangslage ergeben sich für den Gerichtssach-verständigen besondere Herausforderungen. Er muss die von ihm erhobenen Befunde und Bewertungen in seinem Gutachtenso darstellen, dass sowohl das beauftragende Gericht als auch die übrigen Prozessbeteiligten ihn „verstehen“. Darüber hinaus muss das Gutachten sachlich-inhaltlich in jeder Hinsicht qualitativ so hochwertig sein, dass es auch den Angriffen einer sachverständig beratenen Partei und denkritischen Fragen eines mit der Materie vertrauten Fachspruch-körpers stand hält. In dem Vortrag wird dargelegt, wie ein Gutachten aufgebaut sowie formell und inhaltlich ausgestaltet sein sollte und was der Sachverständige während der Begutachtung zu beachten hat, um den vorangehend dargelegten Ansprüchen gerecht zu werden.

Zur Person:

Seit 1991 als Staatsanwalt und Richter in der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen tätig. Seit 2001 am Oberlandesgericht Hamm in verschiedenen Senaten und in der Verwaltung des Oberlandesgerichts eingesetzt. Seit 2015 Vorsitzender des 16. Zivilsenats und des 22. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Hamm. Zudem Leiter des Qualitätszirkels Sachverständigenwesen Nordrhein-Westfalen.

Lutz Erbe

Zur Person:

Mitarbeiter Schadenverhütung und Technik, VGH Versicherungen Hannover.
Von der Ingenieurkammer Niedersachsen öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für:

  • Schaltanlagen/Verteilungen und Überspannungsschutzeinrichtungen und Elektrothermografie
  • VdS anerkannter Sachverständiger für Elektrothermografie

Mitarbeiter in Normungsgremien des GDV und DKE

Sabrina Wehner

Zur Person:

Frau Ass. iur. Sabrina Wehner studierte Rechtswissenschaften an der Philipps-Universität Marburg und der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Seit 2012 ist sie für die Handwerkskammer für Unterfranken im Geschäftsbereich Organisation und Recht tätig.
Sie hat die Mitgliedsbetriebe im Arbeits- und Vertragsrecht beraten, Vermittlungsverfahren bei Streitigkeiten zwischen Kunde und Handwerker begleitet und im Rahmen der Rechtsaufsicht die Handwerksinnungen und Kreishandwerkerschaften in Unterfranken betreut.
Aktuell gehört das Sachverständigenwesen zu ihren Aufgaben.

Diese Präsentation wird fortlaufend ergänzt.